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Sicherheitsblatt!!!

Unfall Winkelhock - Schwedenkreuz!(ca. 32 MB)

Wenn man als Zuschauer einer Rennveranstaltung/Touristenfahrten beiwohnt sollte man ein wenig seiner Aufmerksamkeit der Standortwahl widmen. Im Adenauer Forst ist zum Beispiel immer was geboten - ersthafte Schäden oder gar Verletzte sind dort selten. Am Schwedenkreuz sieht es anders aus.

Unfälle geschehen dort im dreistelligen Km/H Bereich - ohne Käfig und Helm sieht es in einem seriennahen Fahrzeug dort sehr schlecht für die Insassen aus...

Ferrari brannte aus: zwei Tote
Schwerer Unfall am Freitag auf der Nordschleife - Retter machtlos

NÜRBURGRING. Tragisches Ende eines Treffens von Ferrari-Liebhabern auf dem Nürburgring: Im Abschnitt Schwedenkreuz der Nordschleife überschlug sich am Freitag kurz vor 15 Uhr einer der roten Sportwagen und fing sofort Feuer. Alle Löschversuche waren umsonst, Rettungskräfte fanden später nur noch die bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichen der beiden Insassen in dem ausgeglühten Wrack.

Bei dem Fahrer handelt es sich nach den Ermittlungen der Polizei in Adenau um einen 44-jährigen Engländer. Neben ihm hat nach letzten Informationen ein 29-jähriger Mann aus Bonn gesessen. Dieser war selbst mit seinem roten Ferrari 348 an den Ring gekommen.

Nach Ausssagen von Zeugen wollte er zusammen mit dem englischen Ferraristi in dessen Modena F 320 eine ruhige Runde durch die "Grüne Hölle" drehen. Doch am Schwedenkreuz war der Wagen vermutlich zu schnell, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Reifenstapel. Das Auto überschlug sich mehrfach, blieb auf dem Dach liegen und brannte sofort.

Die beiden Fahrer hatten sich über einen Internet-Chat in der Eifel verabredet. Wie auch die Besitzer anderer Sportwagen stehen die Ferrari-Freunde im Kontakt. So waren nach Informationen unserer Zeitung am Freitag noch weitere Fahrer zur Nordschleifentour auf den Nürburgring gekommen.

Quelle: Rhein-Zeitung, 21. Juni 2003

Als Fahrer im Rahmen der Touristenfahrten Sollte man sich immer im klaren sein: Die Nordschleife ist keine moderne Hochgeschwindigkeitsrennstrecke! Zum Glück - gerade das macht ihren Reiz aus! Auslaufzohnen glänzen all zu oft durch Abwesenheit und eine Dreifachleitplanke ist nicht wirklich nachgiebig. Auch das "miteinander" PKW - Motorradfahrer ist nicht immer einfach.

Aber...diesem Freund der Nordschleife hatte ich auch so ungefähr 1000 mal gesagt er solle vorsichtig sein...

...nur gebracht hat es nichts - wie man unschwer sieht.

:((

    Wenn die Vorderräder so stehen wie hier...

... ist unschwer zu erkennen dass es teuer wird.

na ja - immerhin kann man sagen die NOS wäre wegen einem gesperrt worden - kleiner Trost.

Doch nicht nur mein Bekannter bekam die Nordschleife und ihre Tücken zu spüren.



Auch Profis sind nicht dagegen gefeit!





Ins­gesamt zwei getötete sowie drei ver­letzte Motor­rad­fah­rer sind die Bilanz einer Folge von Unfäl­len auf der Nord­schleife des Nür­burg­rings am Sonn­tag­mor­gen. Das Poli­zei­prä­sidium Koblenz schil­dert den Ablauf der tra­gischen Ereig­nis­se:

"Gegen 10.30 Uhr ver­liert zunächst ein 24-jäh­riger Motor­rad­fah­rer aus dem Kreis Siegen beim Anbrem­sen einer leich­ten Links­kurve im Stre­cken­abschnitt "Fuchs­röhre" die Kon­trolle über seine schwere Maschi­ne. Der junge Mann stürzt, die Honda CBR 1000 kommt nach rechts von der Fahr­bahn ab und prallt gegen die Drei­fach-Leit­plan­ke. Ansch­ließend über­schlägt sich das Krad mehr­mals, rutscht quer über die Fahr­bahn und kommt erst nach mehr als 100 Metern zum Still­stan­d.

Ein unmit­tel­bar nach­fol­gen­der Motor­rad­fah­rer kann nicht mehr aus­wei­chen und fährt über den auf der Fahr­bahn lie­gen­den Verunglück­ten. Hier­durch kommt auch dieser aus dem Kreis Düren stam­mende und eben­falls 24-jäh­rige Honda-Fah­rer zu Fall und nach links von der Fahr­bahn ab.

Während der aus dem Kreis Siegen stam­mende junge Mann noch an der Unfall­stelle verstirbt, wird der Fahrer des nach­fol­gen­den Motor­rades mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber mit Ver­dacht auf schwerste Rücken­ver­let­zun­gen in eine Spe­zial­kli­nik geflo­gen. Der Fahrer eines nach­fol­gen­den Porsche Boxster kann dem immer noch auf der Fahr­bahn lie­gen­den 24-Jäh­rigen noch aus­wei­chen. Sekun­den später nähern sich zwei weitere großvo­lumige Motorrä­der der Unfall­stelle, deren Fahrer auf der bei dem Unfall ent­stan­denen Ölspur zu Fall kommen. Die beiden 42 und 48 Jahre alten Motor­rad­fah­rer erlei­den hierbei leich­tere Ver­let­zun­gen.

Wie­derum nur Sekun­den später nähern sich ein BMW M5 sowie ein Porsche 997 der Unfall­stelle, deren Fahrern es jeweils gelingt, ihre Fahr­zeuge recht­zei­tig abzu­brem­sen.

Der Porsche ist noch nicht vollstän­dig zum Still­stand gekom­men als ein wei­teres Motor­rad, ein Ducati Son­der­modell, nahezu unge­bremst auf das Fahr­zeugheck auf­fährt. Durch die Wucht dieses Auf­pralls wird der Ducati-Fah­rer über den Porsche geschleu­dert und kommt schließ­lich vor dem BMW auf dem Grün­strei­fen zum Lie­gen. Der 54-jäh­rige, aus dem Kreis Neuss stam­mende Fahrer, erlei­det dabei eben­falls töd­liche Ver­let­zun­gen.

Ange­sichts der schlim­men mensch­lichen Folgen nur Neben­sache: Der bei den geschil­der­ten Unfäl­len ent­stan­dene Sach­scha­den sum­miert sich auf mehr als 150.000 Euro."

Es wurde ein Gut­ach­ter hin­zuge­zogen, ins­beson­dere zur Klärung der - aus recht­licher Sicht - bedeut­samen Frage, ob der erste Verunglückte an den Folgen des Sturzes starb, oder ob das Über­fah­ren des Nach­fol­gen­den Ursache der töd­lichen Ver­let­zung war.

Die Nord­schleife des Nür­burg­rings war bis 15 Uhr für den Pub­likums­ver­kehr gesperr­t.

Quelle: Rhein-Zeitung Online (12.06.2006)